Das Erbe bewahren: Wenn die gescheiterte Ehe des Sohnes zur Vermögensgefahr wird

Gabriele, Mitte 70 und verwitwet, blickt auf ein solides Lebenswerk: Ein abbezahltes Wohnhaus und ein stattliches Bankguthaben bilden ein Gesamtvermögen von rund 700.000 EUR. Ihr einziger Sohn, Nikolas, ist als Alleinerbe vorgesehen. Eigentlich eine klare Situation – wäre da nicht die belastete Vergangenheit von Nikolas: Seine Ehe ist im tiefen Streit auseinandergegangen. Zu seiner Ex-Frau besteht keinerlei Kontakt, was bei Gabriele eine existenzielle Sorge auslöst.

Schutz für Johanna: Wenn das Erbe zur Last für den Sozialträger wird

Carl und Carlotta, beide Mitte 60, blicken auf eine harmonische Familiengeschichte zurück. Ihr Wunsch ist so simpel wie gerecht: Die Kinder Jochen und Johanna sollen zu gleichen Teilen am Familienvermögen partizipieren. Doch die Ausgangslage ist komplex: Während Jochen bereits eine eigene Familie gegründet hat, ist Tochter Johanna aufgrund einer geistigen Einschränkung auf staatliche Unterstützung angewiesen.

Die strategische Vermögensnachfolge: Wenn Zögern zur Steuerlast wird

Anna und Anton, beide Mitte 60, haben über Jahrzehnte ein beachtliches Privatvermögen aufgebaut. Neben einer selbstgenutzten Immobilie umfasst ihr Portfolio ein Mehrfamilienhaus sowie ein Aktiendepot im Wert von ca. 500.000 EUR. Ihr Ziel ist die vollständige Übertragung an die Kinder Beate und Bernd. Da das Thema jedoch emotional belastet ist, wurde die Planung bislang zugunsten des Status quo vertagt.

Gefangen in der Junior-Rolle: Wenn der Senior den Chefsessel nicht räumt

Konrad hat aus eigener Kraft ein IT-Unternehmen mit über 150 Mitarbeitenden aufgebaut. Vor etwa 25 Jahren begann er, seine Vermögensnachfolge zu regeln und seiner Ehefrau sowie seinen drei Kindern Anteile am Unternehmen zu übertragen. Gleichzeitig nahm er seine Tochter Luise in die Geschäftsführung auf. Konrad war damals 59 Jahre alt, Luise 32.

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